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Sanierung Haus Sente-Ligbado in 54647 Dudeldorf

Das traufständige Haus ist Teil der geschlossenen Bebauung in der Hauptstraße des historischen Ortskerns von Dudeldorf zwischen dem oberen und dem unteren Stadttor.
Das Anwesen geht in den ersten Bauphasen bis etwa 1600 zurück. Aus dieser Zeit erhalten sind eine gotische Fenstereinfassung mit Kleeblattsturz und ein Renaissance- Türgewände mit Rundbogen auf der Rückseite. Die unterschiedlichen Fenster in der Straßenfront weisen auf seine wechselvolle Geschichte hin. Im sogenannten Unterstallhaus diente das Erdgeschoss traditionell als Stall und Remise, die Wohnräume lagen in den oberen Geschossebenen. Aufgrund der topografischen gegebenheiten konnte das in den Fels getriebene Untergeschoss nur von der Vorderseite her belichtet werden.
Den jahrzehntelangen Leerstand beendete die Restaurierung durch die jetzigen Eigentümer in der Zeit von 2009 bis 2011. Den Baumaßnahmen ging eine intensive Bauforschung im unsanierten Zustand des Denkmals voran.

Aufgrund der handwerklichen Ausführungsqualität wurde das Objekt im Jahre 2012 mit dem Denkmalpflegepreis der Handwerkskammer Trier gewürdigt. 
Die Revitalisierung und qualitätsvolle denkmalgerechte Ausführung stellt einen wichtigen Beitrag zur Innenentwicklung und zum Erhalt des historischen Ortskerns von Dudeldorf dar.

Bauherren: Nicole und Carlo Sente-Ligbado, Wolsfeld

Beim Baukulturpreis Eifel 2013 erhielt das Projekt in der Kategorie "Erhalten traditioneller Baukultur/Denkmalpflege" eine Auszeichnung.
Jurybewertung:
Das traufständige Haus in der Hauptstraße von Dudeldorf zwischen dem oberen und dem unteren Stadttor geht in den ersten Bauphasen bis etwa 1600 zurück. Aus dieser Zeit erhalten sind eine gotische Fenstereinfassung mit Kleeblattsturz und ein Renaissance-Türgewände mit Rundbogen auf der Rückseite. Die unterschiedlichen Fenster in der Straßenfront weisen auf seine wechselvolle Geschichte hin. Im sogenannten Unterstallhaus diente dieses Geschoss traditionell als Stall und Remise, die Wohnräume beginnen mit der darüber liegenden Etage. Denn Aufgrund der Topografie konnte das in den Fels getriebene Untergeschoss nur von der Vorderseite her belichtet werden. Den jahrzehntelangen Leerstand beendete die Restaurierung von 2009 bis 2011, die aufgrund der handwerklichen Qualität bereits 2012 mit dem Denkmalpflegepreis der Handwerkskammer Trier gewürdigt wurde. Ihr ging eine Bauforschung im baufälligen Denkmal voran. Die respektvolle Revitalisierung, die auch fallende Decken und kleine Türöffnungen erhielt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Innenentwicklung Dudeldorfs.

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