Öffentliche Infrastrukturbauten:

 


Weinsheim Gemeindehaus

Gemeindehaus in WeinsheimGemeindehaus in WeinsheimGemeindehaus in WeinsheimGemeindehaus in WeinsheimGemeindehaus in WeinsheimGemeindehaus in Weinsheim

Im März d.J. konnte die Ortsgemeinde Weinsheim mit ihren Bürgern und zahlreichen Gästen ihr neues Dorfgemeinschaftshaus, das Hans Peter Stihl-Haus, einweihen und seiner Bestimmung übergeben.
Mehrere Schwerpunktnutzungen werden im dorfmittig gelegenen Haus realisiert und führen durch gemeinsame Nutzungsmöglichkeit zu einer Kosteneinsparung.

Für die Allgemeinheit steht die Nutzungsmöglichkeit des Saalgebäudes mit Sitzgelegenheit für ca. 200 Personen im Vordergrund. Hier können gemeindliche und andere öffentliche Veranstaltungen sowie  Familienfeste stattfinden. Im Hauptgebäude nimmt die Feuerwehr mit der für sie eingerichteten Fahrzeughalle mit Geräte- und Abstellraum sowie einem separaten Schulungsraum im Obergeschoss eine Hauptnutzung ein.

Gut gelöst wurde die Einbindung der jungen Generation in dieses Haus. Es wurde ein Jugendgruppenraum im Obergeschoss mit eigenen Zugang und eigener Toilette eingerichtet, so dass eine jederzeitige autarke Nutzung möglich ist. Ein Mehrzweckraum (u.a. für Besprechungen, Sitzungen) sowie ein Gymnastikraum runden das Raumprogramm ab. Ortsbürgermeister Peter Meyer freut sich mit seinem Gemeinderat über diese multifunktionale Nutzungsmöglichkeit, die sich zu einem Treffpunkt der Gemeinde in der Ortsmitte entwickeln soll.

Mit dem Leitgedanken „Eifeler Bauart trifft Moderne“  umschrieb Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen bei der Einweihung die Zielsetzung bei der seinerzeitigen Planung des Hauses. Das mit der Dorferneuerungsabteilung der Kreisverwaltung des Eifelkreises und mit der ADD abgestimmte Bauvorhaben sollte als wesentlichen Akzent die Baukultur der Eifel umsetzen, die in ihrer Ausrichtung eine funktionelle und mit klaren Strukturen versehene Bauweise widerspiegelt. Das Haus sollte sich nach den Ideen und Planungen von Rosemarie Bitzeigeio, Architektin und Mitinhaberin des Planungsbüros Lenz und Partner, Winterspelt, an die vorhandene Umgebungsbebauung mit  weitestgehend schlichten Baukuben im typischen Triererhaustyp anpassen. Gestalterische Merkmale sind das steilgeneigte Satteldach in Schieferdeckung, klare Kuben ohne Vor- und Rücksprünge oder Erker, stehende Fensterformate und das große Bauvolumina.  

Zunächst gewagt jedoch harmonisch gelungen ist die Einbindung des ausgelagerten Saalgebäudes in das Gesamtambiente. Der Saal präsentiert sich als offener, lichtdurchfluteter Raum. Durch seine Formensprache und die großflächige Verglasung öffnet sich der Saal einladend in Richtung Kirche bzw. Dorf. So fügt sich das Gesamtgebäude mit dem schlichten Haupttrakt einerseits in das Ortsbild ein, behauptet aber durch den eigenwilligen Baukörper des Saales die besondere Stellung des öffentlichen Gebäudes im Dorf.

Sehr gut gelungen ist auch die praktische Umsetzung des Bauvorhabens nach einer durchdachten Detail- und Ausführungsplanung durch das Architekturbüro Matthias Dimmer, Stadtkyll.

Architektin:
Dipl.-Ing. (FH) Rosemarie Bitzigeio, Plan-Lenz GmbH, Winterspelt

Ausführungsplanung, Bauleitung:
Architekturbüro Matthias Dimmer, Stadtkyll

Bauherrin:
Ortsgemeinde Weinsheim und Verbandsgemeinde Prüm

Die Veröffentlichung in den Kreis-Nachrichten des Eifelkreises Bitburg-Prüm:

VG_Prüm_Soehngen_DGH_WEinsheim_klein.pdf



 

 

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