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Baukultur Eifel - Thema an der Hochschule Trier

Gastvortrag Kiewel Hochschule Trier 02.12.2014 Prof.SievekeBaukultur Eifel, der Umgang mit alter Bausubstanz sowie regionalbezogenes neues Bauen sind aktuelle Themen der Architekturstudenten an der Hochschule in Trier. In diesem Zusammenhang war Dipl.-Ing. Edgar Kiewel, Dorferneuerungsbeauftragter im Eifelkreis Bitburg-Prüm am 02.12.2014 zu einem Gastvortrag eingeladen.

 

 

Regionale Baukultur – Thema an der Hochschule Trier

Qualitätsvolle, regional geprägte Gegenwartsarchitektur lässt sich nur aus der Synthese der Bauindustrie bzw. des Handwerks, der Lokalpolitik, den Bauherrn und nicht zuletzt den Architekten entwickeln.

Eine regional inspirierte Architektur wird aus dem baulichen und materiellen Kontext des Ortes abgeleitet. Zeitgemäße Anforderungen hinsichtlich der Einsparung von Energien erfordern nicht nur eine technische Bereitstellung neuer Systeme sondern vielmehr auch eine Weiterentwicklung regional bedingter Ausdrucksformen. In der Bausanierung ist es nicht allein damit getan, Gebäude auf althergebrachtes zurückzubauen und aufzubereiten, wie es oft der Denkmalschutz fordert. Neue Anforderungen an Gebäude wie z.B. die Gesetzmäßigkeiten der Energieeinsparverordnung oder das Barrierefreie Bauern erfordern Kenntnisse in der Fügung und Verarbeitung regional bedingter Strukturen.

Das regional geprägte Bauen, dass in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen vernachlässigt wurde, soll wiederbelebt, identitätsstiftend und Teil der Weiterentwicklung des ländlichen Raumes sein und so zur Erhaltung des Kulturraumes Eifel - Mosel und Hunsrück beitragen. Die Betrachtung sollte vom Ortskern über Wege, Plätze bis zum Hauseingang erfolgen.

Die Hochschule Trier nimmt sich diesem Thema an und hat im Eifelkreis Bitburg- Prüm einen hochkarätigen Partner zur Weiterentwicklung regional bedingter Baustrukturen im Raum Eifel – Mosel – Hunsrück gewonnen. Der Eifelkreis Bitburg- Prüm ist einer der Mitinitiatoren der „Initiative Baukultur Eifel“, eine mittlerweile über die Kreisgrenzen hinweg prägende Initiative, die sich immer neuen Themen stellt.

Die Dozenten der Hochschule Trier, Architekt Prof. Dr. Sieveke und Bauphysiker Dr. Lichtmess, bearbeiten zusammen mit einer Gruppe Studierender Möglichkeiten der technisch und gestalterisch zeitgemäßen Sanierung des „Trierer Einhauses“, ein zwischen Lothringen, Hunsrück und Eifel vorkommender Gebäudetypus.

Herr Dipl.-Ing. Edgar Kiewel, Dorferneuerungsbeauftragter im Eifelkreis Bitburg-Prüm, erläutertein einem engagierten Vortrag Bedingungen und Zielsetzungen regional verankerter Bautraditionen.

Es ist geplant, die Ergebnisse dieser Untersuchungen im Rahmen einer Kooperation mit den Partnern der Hochschule, des Eifelkreises Bitburg- Prüm sowie der Architektenkammer RLP zu realisieren.

Prof. Dr.-Ing. Matthias Sieveke, Architekt, Hochschule Trier

 

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